Geschenke! So stopft dm den blinden Fleck seiner Loyalty-App

Seit März beschenkt der Drogeriemarktführer seine Kundschaft Woche für Woche – und bekommt im Gegenzug genau das, was ihm bisher fehlte: einen lückenloseren Einblick in deren Einkaufsverhalten.

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Geschenke! So stopft dm den blinden Fleck seiner Loyalty-App
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Nur Blog-Mitglieder lesen die ganze Analyse: Wie sich die Umstellung des Gratisartikel-Tests auf die Resonanz bei den Kund:innen auswirkt, welche Rolle Personalisierung dabei spielt und warum dm kein Punkte-System für seine Kund:innenbindung braucht.

Weihnachten, Ostern, Muttertag – feste Geschenkanlässe gibt’s im Jahreskalender eigentlich zur Genüge. Aber dm setzt noch einen obendrauf. Seit Anfang März verspricht die Drogeriemarktkette ihren Stammkund:innen in Deutschland, sie wöchentlich zu beschenken. Unter einer klitzekleinen Bedingung, dass sie bei ihrem vorherigen Einkauf die dm-App an der Kasse scannt.

Die Aktion ist zugleich Fortsetzung und Weiterentwicklung eines Mechanismus, den dm erstmals vor drei Jahren und dann wiederholt ausprobiert hat.

Diesmal gibt es aber einen entscheidenden Unterschied: Bei bisherigen Aktionen wurden die „Geschenke“ – Produkte aus dem dm-Sortiment, die per Coupon gratis beim nächsten Einkauf mitgenommen werden können – kontinuierlich bei jedem Einkauf innerhalb eines Monats ausgespielt. Jetzt ist das einmal pro Woche der Fall – auch wenn man in dieser Zeit öfter bei dm einkauft. Dafür läuft die Kampagne (mindestens) ein halbes Jahr, bis Ende August.

Was steckt hinter dieser Mechanik? Und wie wird sie von den Kund:innen angenommen?

Auf Supermarktblog-Anfrage zieht Frauke Klos, Geschäftsbereichsverantwortliche Kommunikation bei dm in Karlsruhe, nach dreieinhalb Monaten eine Zwischenbilanz, die schon andeutet, wie es weitergehen könnte. Klos sagt: