Aufholjagd: Wie Rewe die Bio-Dominanz von dm und Rossmann angreift

Hinter den derzeitigen Anpassungen bei Rewe Bio steckt mehr als eine optische Auffrischung: Der Kölner Händler verleiht seiner Bio-Eigenmarke damit ein neues Gewicht. Und testet zum ersten Mal, ob sich der Erfolgsmechanismus der Drogeriemärkte auf Vollsortimenter übertragen lässt.

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Popcorn Pumpkin Spice, Dinkelkekse Kastanie, Knuspermüsli Spekulatius von Rewe Bio. Foto: Smb

Vor gut einem Dreivierteljahr hat Rewe damit begonnen, seinem Bio-Sortiment die Schnörkel abzuschrauben (siehe Supermarktblog vom Dezember 2025). Inzwischen werden die Auswirkungen dieser Änderung in größerem Maße auch in den Läden sichtbar – und sie bestätigen die Vermutung, dass Rewe Bio nicht mehr als Besonderheit positioniert werden soll. Sondern vielmehr als zweiter Eigenmarken-Standard im Sortiment des Händlers. Ganz ähnlich wie die Drogeriemärkte es vorgemacht haben.

Hinter den Anpassungen der Verpackungsdesigns steckt mehr als eine optische Auffrischung. Durch den Verzicht aufs bisherige Bio-Storytelling und die neue, deutlich größer gesetzte Grundschrift fallen Rewe-Bio-Artikel sofort ins Auge: am Gondelkopf ebenso wie im Regal und in der Kühlung.

Nur Mitglieder lesen die ganze Analyse: Wie Rewe für Bio die Design-Prinzipien der Preiseinstiegsmarke ja! adaptiert; was Rewe mit seiner aktuellen „Limited Edition“-Sortimentserweiterung bezweckt; und welchen Trumpf der Händler gegen die Drogeriemärkte noch in der Hand hält.